Parasiten

  • Der Lungenwurm, eine tödliche Gefahr!

    Bild Der Lungenwurm

    Der Lungenwurm der Katze, wissenschaftlicher Name Aelurostrongylus abstrusus, ist ein kleiner Wurm der in den Blutgefässen der Lunge lebt. Er kommt überall in Europa endemisch vor, auch in der Schweiz.


    Die Katze infiziert sich bei der Aufnahme von Weichtieren, Nackt oder Häuserschnecken, oder indem sie andere Wirtstiere des Wurms frisst, wie Vögel, Reptilien , Amphibien usw…Die Weichtiere scheiden die Larven dieser Würmer mit dem Schleim aus. So können sich die Katzen auch über Gegenstände, wo die Schnecken darüber gekrochen sind, anstecken oder indem sie durch Schleim verschmutztes Wasser trinken (Wasserpfützen).

    Manche Katzen leiden unter keinen Symptomen, während andere respiratorische Symptome wie Husten (gelegentlich bis chronisch), Atembeschwerden, Lungenentzündung oder sogar Atemnot zeigen.
    Für die Diagnose des Lungenwurms müssen Kotproben oder Bronchialschleim mit Spezialmethoden untersucht werden, um die Larven nachweisen zu können. Dieser Wurm gehört zur Liste der Differentialdiagnosen bei vielen Lungenleiden.


    Die Behandlung und Vorbeugung von Aelurostrongylus abstrusus besteht aus einem Wurmmittel. Ihre Tierarztpraxis Wilde-Steinmann kann Sie aufklären, wie Sie Ihr Tier vor diesem Parasiten schützen können und er wird Ihnen das passende Wurmmittel verschreiben.

     

  • Flöhe – blutsaugende Parasiten

    Flöhe – blutsaugende Parasiten

    Flöhe sind die häufigsten Aussenparasiten. Die flügellosen Insekten verfügen über äusserst kräftige Hinterbeine, die ihnen weite Sprünge ermöglichen. Sie ernähren sich vom Blut ihrer Wirte. Das Tier fängt sich die Parasiten an Orten ein, an denen sich schlupfbereite Exemplare befinden. Oft handelt es sich dabei um die gewohnten Ruheplätze des Tiers (im Garten, in der Hundehütte, auf Teppichen/Teppichböden etc.).
    Der Entwicklungszyklus beginnt, wenn adulte Flöhe auf einen Wirt gelangen und sich von dessen Blut ernähren. Die adulten Parasiten legen anschliessend Eier ab, die vom Fell des Tieres abfallen und so in die Umgebung gelangen, wo sie sich zunächst zu Larven und dann zu Puppen entwickeln. Der Schlupf der Puppen aus ihren Kokons erfolgt, wenn gute Bedingungen hinsichtlich Feuchtigkeit und Wärme zusammenkommen. Die Zeit des höchsten Befallsrisikos beginnt im Frühling, doch in beheizten Häusern, wie zum Beispiel im Winter, sind die Schlupfbedingungen das ganze Jahr über gut.
    Flöhe können Juckreiz und allergische Reaktionen auslösen, die gemeinhin unter dem Begriff Flohallergiedermatitis (FAD) zusammengefasst werden. Sie sind ausserdem verantwortlich für die Übertragung von Parasiten wie Bandwürmern sowie von Krankheiten, mit denen sich auch der Mensch anstecken kann, wie etwa der Katzenkratzkrankheit.
    Das beste Mittel gegen Flöhe besteht in der vorbeugenden Anwendung eines Insektizids, das adulte Exemplare abtötet. Ihre Tierarztpraxis Wilde-Steinmann GmbH berät Sie gerne zu den geeigneten Antiparasitika.

  • Spulwürmer – gefährlich für Tier und Mensch

    Spulwürmer – gefährlich für Tier und Mensch

    Spulwürmer sind eine Gattung der Fadenwürmer, die in ihrer länglichen Form dem Spulwurm des Menschen (Ascaris lumbricoides) ähnelt. Die häufigsten Vertreter sind der Katzen- (Toxocara cati) und der Hundespulwurm (Toxocara canis). Als Besitzer müssen Sie hier besonders wachsam sein, denn diese häufig vorkommenden Würmer stellen nicht nur für Ihr Tier, sondern auch für Sie selbst eine Gefahr dar.
    Die adulten Spulwürmer leben im Darm von Hund und Katze, weshalb sie im Kot oder Erbrochenen befallener Tiere vorhanden sind, wo sie mit bloßem Auge erkannt werden können. Die von den adulten Würmern abgelegten Eier gelangen über den Kot in die Umwelt. Sie stellen die Hauptbefallsquelle dar und sind nur sehr schwer zu bekämpfen.
    Hunde und Katzen infizieren sich auf verschiedene Weise mit Spulwürmern:
    • oral durch Aufnahme von kontaminiertem Futter, infizierten Beutetieren, unzureichend gegartem Fleisch oder durch das Abschlecken eines befallenen Tiers
    • während der Trächtigkeit
    • beim Säugen
    Der Mensch steckt sich über kontaminierte Lebensmittel, beim Streicheln infizierter Tiere oder im Fall von Kleinkindern auch beim Spielen im Sandkasten an, wenn Katze oder Hund dort ihr Geschäft gemacht haben...
    Diese Parasiten sind vor allem für Welpen gefährlich und rufen folgende Symptome hervor: allgemeine Depression, Wachstumsverzögerungen, Verdauungsstörungen (Durchfall, Erbrechen...) sowie Hautveränderungen und Atmungsprobleme. Erwachsene Katzen und Hunde zeigen oft keine Symptome, dennoch ist ihre Rolle für die Verbreitung der Parasiten nicht zu unterschätzen.
    Die Diagnose erfolgt mithilfe einer Kotuntersuchung, die Behandlung in Form einer regelmässig durchgeführten Entwurmung. Vergessen Sie nicht, Ihre Tierarztpraxis Wilde-Steinmann GmbH um Rat zu fragen, wie Sie diese Parasiten am besten loswerden können.