Peitschenwurm

  • Trichuris vulpis – der Peitschenwurm

    Trichuris vulpis – der Peitschenwurm

    Trichuris vulpis gehört zur Familie der Peitschenwürmer aus dem Stamm der Fadenwürmer, deren unsegmentierter Körper von einem Hautmuskelschlauch umgeben ist. Man findet sie vor allem Mittel- und Südeuropa an Orten, wo spezielle Bedingungen herrschen, etwa in Tierheimen oder Zwingern beziehungsweise allgemein in schlecht gepflegten Örtlichkeiten. Trichuris vulpis befällt im Wesentlichen Hunde und Füchse.
    Die Tiere infizieren sich durch die Aufnahme von Eiern, die befallene Wirte mit dem Kot ausscheiden. Im Innern der Eier befindlichen Larven werden durch eine dicke Eihülle geschützt.
    Oft zeigt das befallene Tier keine Symptome beziehungsweise lediglich Durchfall und frische Blutbeimischungen im Kot. Diese Symptome können zu Blutarmut und einer Beeinträchtigung des Allgemeinzustands führen. Die Diagnose erfolgt durch den Nachweis von Eiern im Kot. Im Fall einer gesicherten Diagnose muss das Tier mehrmals mit einem geeigneten Mittel entwurmt werden. Die zur Behandlung eingesetzten Mittel eignen sich auch für eine vorbeugende Anwendung. Zudem ist es ratsam, die Umgebung des Tiers so sauber wie möglich zu halten. Wenn Sie mehr erfahren möchten, fragen Sie Ihre Tierarztpraxis Wilde-Steinmann in Würenlos um Rat.