Katzenimpfungen

 

Die Katzenseuche

Die Katzenseuche (feline Panleukopenie) ist eine sehr schwere, hoch ansteckende Erkrankung, die durch das feline Parvovirus verursacht wird. Einmal in den Körper gelangt, befallen Parvovieren vor allem die Dünndarmzellen. Allgemeine Abgeschlagenheit, Fressunlust und hohes Fieber sind die ersten Symptome. Im weiteren Verlauf kommt es zu Erbrechen und flüssigem Durchfall, der gelegentlich blutig ist. An Katzenseuchen erkrankte Tiere trocknen aus und magern ab. Vor allem bei jungen Katzen endet die Erkrankung häufig tödlich. Es ist deshalb sehr wichtig, dass bei der Katzenseuche mit der Behandlung möglichst rasch begonnen wird.

Ein grosses Problem ist die monate- bis jahrelange Überlebensfähigkeit der Parvovieren in der Umgebung. Die meisten Desinfektionsmittel, Hitze- oder Kältebehandlungen sind wirkungslos, so dass die Krankheitserreger mit besonderen Massnahmen bekämpft werden müssen. Eine Ansteckung kann durch direkten Kontakt mit Artgenossen erfolgen, aufgrund der starken Wiederstandsfähigkeit der Viren aber auch via eine infizierte Umgebung stattfinden.

Gegen die Katzenseuche wird erfolgreicht geimpft, so dass sie heute in der Schweiz nur noch sehr selten auftritt. Die ersten beiden Impfungen (die sogenannte Grundimmunisierung) erhält die Katze im Alter von 8-9 und 12 Wochen, eine Auffrischung sollte jährlich erfolgen.