Flöhe – blutsaugende Parasiten

Flöhe – blutsaugende Parasiten

Flöhe sind die häufigsten Aussenparasiten. Die flügellosen Insekten verfügen über äusserst kräftige Hinterbeine, die ihnen weite Sprünge ermöglichen. Sie ernähren sich vom Blut ihrer Wirte. Das Tier fängt sich die Parasiten an Orten ein, an denen sich schlupfbereite Exemplare befinden. Oft handelt es sich dabei um die gewohnten Ruheplätze des Tiers (im Garten, in der Hundehütte, auf Teppichen/Teppichböden etc.).
Der Entwicklungszyklus beginnt, wenn adulte Flöhe auf einen Wirt gelangen und sich von dessen Blut ernähren. Die adulten Parasiten legen anschliessend Eier ab, die vom Fell des Tieres abfallen und so in die Umgebung gelangen, wo sie sich zunächst zu Larven und dann zu Puppen entwickeln. Der Schlupf der Puppen aus ihren Kokons erfolgt, wenn gute Bedingungen hinsichtlich Feuchtigkeit und Wärme zusammenkommen. Die Zeit des höchsten Befallsrisikos beginnt im Frühling, doch in beheizten Häusern, wie zum Beispiel im Winter, sind die Schlupfbedingungen das ganze Jahr über gut.
Flöhe können Juckreiz und allergische Reaktionen auslösen, die gemeinhin unter dem Begriff Flohallergiedermatitis (FAD) zusammengefasst werden. Sie sind ausserdem verantwortlich für die Übertragung von Parasiten wie Bandwürmern sowie von Krankheiten, mit denen sich auch der Mensch anstecken kann, wie etwa der Katzenkratzkrankheit.
Das beste Mittel gegen Flöhe besteht in der vorbeugenden Anwendung eines Insektizids, das adulte Exemplare abtötet. Ihre Tierarztpraxis Wilde-Steinmann GmbH berät Sie gerne zu den geeigneten Antiparasitika.

Zecken – eine Gefahr für mein Tier?

Zecken - eine Gefahr für mein Tier?

Zecken sind nach Flöhen die häufigsten bei Haustieren anzutreffenden Aussenparasiten. Infolge des Klimawandels nimmt ihre Verbreitung immer mehr zu.
Zecken sind keine Insekten, sondern gehören zur Klasse der Spinnentiere. Sie verbringen nicht ihr ganzes Leben auf unseren tierischen Begleitern, sondern leben im Freien und krallen sich an vorbeikommenden Wirten fest. Nachdem sie den Körper eines Wirts erreicht haben, beginnen Sie mit dem Blutsaugen. Das Risiko, gestochen zu werden, ist im Frühling und Herbst am höchsten, aber Zecken können je nach Temperatur das ganze Jahr über aktiv sein.
Der Lebenszyklus der Zecke umfasst drei Entwicklungsstadien: Larve, Nymphe und adulte Zecke. Zwischen diesen Stadien findet jeweils eine Häutung statt, der immer eine Blutmahlzeit vorangeht. Die Lebenserwartung einer Zecke beträgt 2 bis 6 Jahre.
Zeckenbisse sind deshalb gefährlich, weil bei der Blutmahlzeit Krankheiten wie Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen werden können. Der beste Weg, sich vor Zecken zu schützen, besteht in der ganzjährigen Anwendung eines Akarizids. Ihre Tierarztpraxis Wilde-Steinmann in Würenlos berät Sie gerne zu dem für Ihr Tier am besten geeigneten Antiparasitika.

Der Lungenwurm, eine tödliche Gefahr!

Bild Der Lungenwurm

Der Lungenwurm der Katze, wissenschaftlicher Name Aelurostrongylus abstrusus, ist ein kleiner Wurm der in den Blutgefässen der Lunge lebt. Er kommt überall in Europa endemisch vor, auch in der Schweiz.


Die Katze infiziert sich bei der Aufnahme von Weichtieren, Nackt oder Häuserschnecken, oder indem sie andere Wirtstiere des Wurms frisst, wie Vögel, Reptilien , Amphibien usw…Die Weichtiere scheiden die Larven dieser Würmer mit dem Schleim aus. So können sich die Katzen auch über Gegenstände, wo die Schnecken darüber gekrochen sind, anstecken oder indem sie durch Schleim verschmutztes Wasser trinken (Wasserpfützen).

Manche Katzen leiden unter keinen Symptomen, während andere respiratorische Symptome wie Husten (gelegentlich bis chronisch), Atembeschwerden, Lungenentzündung oder sogar Atemnot zeigen.
Für die Diagnose des Lungenwurms müssen Kotproben oder Bronchialschleim mit Spezialmethoden untersucht werden, um die Larven nachweisen zu können. Dieser Wurm gehört zur Liste der Differentialdiagnosen bei vielen Lungenleiden.


Die Behandlung und Vorbeugung von Aelurostrongylus abstrusus besteht aus einem Wurmmittel. Ihre Tierarztpraxis Wilde-Steinmann kann Sie aufklären, wie Sie Ihr Tier vor diesem Parasiten schützen können und er wird Ihnen das passende Wurmmittel verschreiben.

 

Der Herzwurm – Erreger der Dirofilariose

Der Herzwurm – Erreger der Dirofilariose

Der Herzwurm (Dirofilaria immitis), der zu den Fadenwürmern gehört, ist der Erreger der sogenannten „kardiovaskulären Dirofilariose“ bei Hund und Katze. Hunde sind von dieser Erkrankung häufiger betroffen als Katzen. Der Parasit wird durch Stechmücken übertragen. Die bei der Blutmahlzeit der Mücke in den Blutkreislauf gelangenden Larven nisten sich nach ihrer Entwicklung zum adulten Wurm in den Lungenarterien und im Herzen ein. Die Larven, die der adulte Parasit in das Blut abgibt, werden wiederum von Stechmücken aufgenommen und so zum nächsten Wirt transportiert.
 
Risikogebiete mit starker Verbreitung des Parasiten und der von ihm hervorgerufenen Erkrankung sind Südeuropa (Portugal, Spanien, Südfrankreich; ausserdem das Tessin in der Schweiz) sowie Nordafrika.
Die ersten Krankheitszeichen treten häufig erst Jahre nach der Infestation auf und bestehen in Husten und Atmungsproblemen. Im weiteren Erkrankungsverlauf entwickelt sich eine potenziell tödliche Herzschwäche. Das Vorhandensein lebender oder toter Würmer in den Blutgefässen kann zur Bildung von Blutgerinnseln in lebenswichtigen Arterien oder Venen und so zum plötzlichen Tod des Tieres führen.
 
Es gibt wirksame Medikamenten gegen die adulten Würmer, aber die einfachste Lösung ist es, das Befallsrisiko einzudämmen, indem man Mückenstiche mithilfe eines Repellents verhindert und regelmäßig vorbeugend entwurmt, um eventuell ins Blut gelangte Larven abzutöten, bevor sie das adulte Stadium erreichen. Wie Sie Ihr Tier am besten vor diesem Parasiten schützen können, verrät Ihnen gerne Ihre Tierarztpraxis Wilde-Steinmann GmbH in Würenlos.
 

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