Larven

  • Flöhe – blutsaugende Parasiten

    Flöhe sind die häufigsten Aussenparasiten. Die flügellosen Insekten verfügen über äusserst kräftige Hinterbeine, die ihnen weite Sprünge ermöglichen. Sie ernähren sich vom Blut ihrer Wirte. Das Tier fängt sich die Parasiten an Orten ein, an denen sich schlupfbereite Exemplare befinden. Oft handelt es sich dabei um die gewohnten Ruheplätze des Tiers (im Garten, in der Hundehütte, auf Teppichen/Teppichböden etc.).
    Der Entwicklungszyklus beginnt, wenn adulte Flöhe auf einen Wirt gelangen und sich von dessen Blut ernähren. Die adulten Parasiten legen anschliessend Eier ab, die vom Fell des Tieres abfallen und so in die Umgebung gelangen, wo sie sich zunächst zu Larven und dann zu Puppen entwickeln. Der Schlupf der Puppen aus ihren Kokons erfolgt, wenn gute Bedingungen hinsichtlich Feuchtigkeit und Wärme zusammenkommen. Die Zeit des höchsten Befallsrisikos beginnt im Frühling, doch in beheizten Häusern, wie zum Beispiel im Winter, sind die Schlupfbedingungen das ganze Jahr über gut.
    Flöhe können Juckreiz und allergische Reaktionen auslösen, die gemeinhin unter dem Begriff Flohallergiedermatitis (FAD) zusammengefasst werden. Sie sind ausserdem verantwortlich für die Übertragung von Parasiten wie Bandwürmern sowie von Krankheiten, mit denen sich auch der Mensch anstecken kann, wie etwa der Katzenkratzkrankheit.
    Das beste Mittel gegen Flöhe besteht in der vorbeugenden Anwendung eines Insektizids, das adulte Exemplare abtötet. Ihre Tierarztpraxis Wilde-Steinmann GmbH berät Sie gerne zu den geeigneten Antiparasitika.

  • Hakenwürmer – parasitische Darmbewohner

    Die zur Familie der Fadenwürmer gehörenden, 5 bis 15 mm langen Hakenwürmer lassen sich manchmal mit bloßem Auge im Kot von Katzen oder Hunden erkennen. Hunde werden häufiger befallen als Katzen. Die Parasiten sind in ganz Europa verbreitet.
    Die adulten Würmer leben im Dünndarm von Hunden und Katzen. Sie verfügen über kräftige, zahnartige Mundwerkzeuge, mit deren Hilfe sie sich an der Darmschleimhaut festbeißen können, um sich dort vom Blut ihrer Wirtstiere zu ernähren.
    Es gibt verschiedene Befallswege:
    1. durch Aufnahme von kontaminiertem Futter, Gras, Erde oder Kot
    2. durch Eindringen der Larven durch die Haut (wenn zum Beispiel der Liegeplatz des Tiers mit Wurmlarven verseucht ist)
    3. über die Muttermilch beim Säugen
    Die häufigsten klinischen Symptome sind: Gewichtsabnahme, (blutiger) Durchfall und Blutarmut. Diese Symptome können akut oder chronisch auftreten.
    Die Diagnose erfolgt durch Nachweis von Eiern im Kot befallener Tiere. Zur Behandlung und Vorbeugung wird ein geeignetes Wurmmittel eingesetzt. Fragen Sie Ihre Tierarztpraxis Wilde-Steinmann um Rat.